Presseinformationen zu:

25.09.2007
Visual Culture Revisited

Von der Sitcom zur Illustration im Kinderbuch, vom Cartoon zum Satellitenfoto, von der hohen Kunst bis zum Alltagsleben – das Visuelle ist in vielen Facetten in der Kultur verankert. Der englischsprachige Band setzt sich in theoretischen Reflexionen und Fallstudien mit der Dialektik visueller Kultur(en) auseinander.

Deutsche und amerikanische Wissenschaftler untersuchen die Darstellung bestimmter Themen in verschiedenen visuellen Genres wie Medien, Comics und Kunst; sie vergleichen die visuelle Darstellung eines Themas – z.B. Amokläufe in Schulen – in der deutschen und amerikanischen Medienkultur. Und sie fragen nach den sozialen und ökonomischen Bedingungen des Visuellen, nach dem Zusammenhang von Bildern und Identität und nach der Produktion von Wissen durch das Visuelle.

Im Zentrum des Bandes finden sich vor allem Beispiele aus dem US-amerikanischen Kontext – angefangen von der Fokussierung der amerikanischen Ureinwohner als ›vanishing race‹ in der Fotografie des 19. Jahrhunderts bis hin zur medialen Bewältigung des Columbia-Unglücks im Februar 2003. Daher ist das Buch nicht allein für ein interdisziplinär ausgerichtetes Publikum äußerst empfehlenswert, das sich für die Analyse des Visuellen interessiert, sondern auch für Wissenschaftler und Studenten der Amerikanistik.