Pressetext


25. April 2007
„Worte lügen manchmal, Bilder immer“

Bilder sind allgegenwärtig, sie erklären, untermauern, manipulieren. Ob als Kriegsbilder, die stumm den Nachrichtentext begleiten, oder als Aufnahmen des verstorbenen Papstes, die Parallelen zur Bibelgeschichte zeigen – Bilder durchdringen unsere Kultur.


In und durch Medien beeinflussen Bilder unsere Wahrnehmung und unser Handeln im Alltag. „Mit Bildern lügen“, herausgegeben von Wolf-Andreas Liebert und Thomas Metten, beschäftigt sich – ausgehend vom Grundverhältnis von Bild und Lüge – mit Bildern als Illusion und Täuschung, Bildern in massenmedialen Kontexten, der spezifischen Medialität des Bildes und Aspekten technischer Bilder.

Der Sammelband thematisiert Bilder im Sinne einer neuen Bildwissenschaft nicht nur hinsichtlich ihrer Wirkung, sondern auch ihrer Verwendung in medialen und kulturellen Zusammenhängen. Beiträge aus Philosophie, Linguistik, Geschichte, Theologie, Kunstwissenschaft, Informatik und Soziologie eröffnen neue Perspektiven auf die Fülle der im Alltag, aber auch in spezifischen Bereichen wie Medizin und Technik vorkommenden Bilder und machen sie der Analyse zugänglich.