Presseinformationen zu:

12.09.2007

Audiovisuelle Emotionen

Der Sitznachbar im Kino fängt an zu weinen, die Freundin regt sich auf über einen Talkshow-Gast, wir lachen über eine Komödie und sind beim Nachrichtenschauen besorgt. Was passiert mit uns bei der Rezeption von Medienangeboten? Audiovisuelle Emotionen untersucht den Zusammenhang von Medien und Gefühl.

Audiovisuelle Medienangebote prägen die Emotionskultur moderner Gesellschaften in zweifacher Hinsicht: Sie eignen sich bestens zur Darstellung von Emotionen und beeinflussen das emotionale Erleben der Zuschauer nachhaltig.

Mit dieser Doppelrolle befasst sich der Sammelband; dabei führt er die bisherigen geistes- und sozialwissenschaftlichen Diskurse zum Thema zu einer interdisziplinären Begegnung zusammen.

Autorinnen und Autoren aus verschiedenen Disziplinen beschäftigen sich mit vier übergreifenden Themenschwerpunkten: mit den biologischen Grundlagen audiovisueller Emotionen, mit ihrer Kultur und Geschichte, mit ihrer rezeptionspsychologischen Modellierung und mit den ästhetischen und narrativen Verfahren ihrer Darstellung, Auslösung und Lenkung. Diese Themen werden anhand zahlreicher Beispiele aus dem Film- und Fernsehbereich anschaulich erläutert.